Rede beim europäischen Jugendkongress der JN

26. März 2014 at 17:51
Olaf

Der Europaabgeordnete Nick Griffin und Dr. Olaf Rose

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kameraden, liebe Patrioten aus fast allen Teilen Europas, auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen!

Als Referent und Redner bin ich in den letzten zehn Jahren einige 100 Male aufgetreten, zumeist mit Themen zur Zeitgeschichte, in letzter Zeit aber auch verstärkt mit politischen Vorträgen. Seit über 25 Jahren habe ich auch im Ausland Vorträge gehalten, in Österreich, der Schweiz, in England, Frankreich, Italien, in Rußland, der Ukraine und auch in Übersee. Viele, ja manchmal die meisten Zuhörer waren dabei unter 40, aber dies ist das erste Mal, daß ich auf einer Tagung der Jungen Nationaldemokraten sprechen kann. Glücklicherweise ist sie nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern hat gesamteuropäischen Charakter.

Unsere heutige Tagung steht unter einem Motto und sie verfolgt ein Ziel: Vision Europa! Unter illusionären Visionen leiden seit über 150 Jahren meistens Linke. Aus diesem Grund witzelte Helmut Schmidt, vor gut 30 Jahren Bundeskanzler: „Wer Visionen hat, der sollte schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.“ Gezielt war diese Kritik natürlich auf das schon damals unsägliche Schwadronieren der Gutmenschen, die das Himmelreich bereits auf dieser Welt errichten wollen und daher immer wieder an den realen Verhältnissen und den Menschen, so wie sie nun einmal sind, scheiterten und immer scheitern werden. Das Deprimierende dabei ist nur,  daß diese Leute aus ihren Erfahrungen nicht klug werden, sondern immer aberwitzigere Forderungen stellen.

Deutschlands größter Mann

30. Januar 2014 at 14:10

uhle_wettler__erich_ludendorff_285x255 Erich Ludendorff und seine Zeit: Franz Uhle-Wettlers Biographie über einen großen Heerführer

Ernst von Salomon berichtet in seinen Erinnerungen an die Zeit in der Berliner Kadettenanstalt von einem Besuch seines Vaters Anfang 1918, der ihn zum Essen in ein Hotel einlud. Dort hingen auf dem Flur Bilder deutscher Heerführer. Als sie unter dem Porträt von Ludendorff standen, sagte der Vater ehrfurchtsvoll: „Das ist Deutschlands größter Mann!“ Und als sein Sohn zaghaft nach dem Kaiser fragte, winkte der Vater mit den Worten ab: „Ach, der Kaiser…“

Diese Begebenheit zeigt anschaulich, welche Bedeutung der bei Kriegsbeginn als einer der jüngsten Generäle noch völlig unbekannte Erich Ludendorff im Deutschen Reich hatte. Nach Kriegsende von den Alliierten als „Kriegsverbrecher“ gesucht, als Teilnehmer des Marsches zur Feldherrnhalle 1923, als Verbindungsmann zu rechten und rechtsextremen Kreisen, als religiöser Sinnstifter und Apologet des „Totalen Krieges“ war er insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg eine der Unpersonen der Zeitgeschichte. Interessanterweise hat sich auch nach 1945 kein deutscher Historiker an eine Biographie Ludendorffs gewagt.

Dresden und der anglo-amerikanische Bombenterror

30. Januar 2014 at 13:39

Bild DDErinnern und Gedenken: Hintergründe eines ungesühnten Kriegsverbrechens

Jedes Jahr gedenken deutsche Patrioten mit Würde und Respekt der Opfer der unmenschlichen Bombardierungen Dresdens vom 13./14. Februar 1945, die wiederum stellvertretend für Hunderttausende deutsche Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges stehen.

Dies ist allein schon deshalb Ehrensache, weil der unschuldigen zivilen deutschen Opfer des Zweiten Weltkrieges durch die eigene Regierung auch nicht im entferntesten mit der gleichen Inbrunst gedacht wird und wird wie anderer Opfer dieses Krieges – und diese negative Hierarchisierung ist nicht nur in höchstem Maße entwürdigend, sie ist auch Zeichen unserer politischen und geistigen Knechtschaft und zudem ein lukratives Geschäft zahlreicher Opferverbände.

Höchststand an russischen Asylanten – Russen?!

16. Januar 2014 at 18:16

NPDS_051Dieser Tage wurden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg die neuen Zahlen von 2013 vorgestellt. Sie waren nicht überraschend. Mit 109.580 Erstanträgen und weiteren Folgeanträgen wurden insgesamt 127.023 Asylanträge im vergangenen Jahr entgegengenommen, bei den Erstanträgen ein Zuwachs von 70 % zum Jahre 2012 und die höchste Zahl seit 1995.

Interessant sind wie in jedem Jahr die Asyl-Spitzenreiter, also die Staaten, aus denen am meisten Asylbegehrende den Weg über sichere Drittstaaten nach Deutschland gefunden haben. Dieses Jahr führt die Russische Föderation mit 14.887 Erstanträgen die „top ten“ mit Abstand an, das ist ein Zuwachs von fast 80 %, und viele Deutsche begehen einen großen Irrtum, wenn sie glauben, daß jetzt erneut eine „russische Dampfwalze“ auf Deutschland zurollt.

Deutsche Stimme Interview: „Sich an Rußland zu orientieren bedeutet nicht, sich abhängig zu machen“

16. Januar 2014 at 14:53

chronik_dsDie Deutsche Stimme sprach mit dem Historiker und NPD-Politiker Dr. Olaf Rose über Europa, die deutsch-russische Partnerschaft und die Nationaldemokraten in Sachsen

Das komplette Interview können Sie in der Februarausgabe der Deutschen Stimme lesen.

 

Frage: Herr Dr. Rose, seriöse Demoskopen sagen für die EU-Wahl im Mai 2014 ein massives Erstarken euroskeptischer, rechter und nationaler Parteien voraus. Im nächsten Europaparlament könnten solche Parteien demnach bis zu 30 Prozent der Sitze erhalten. In mehreren Ländern, darunter Österreich, Frankreich und den Niederlanden, könnte eine rechte politische Kraft sogar stärkste Partei werden. Wird sich dieser Rechtsruck ihrer Meinung nach auch in Deutschland bemerkbar machen.

 

Rose: Ja, davon sind wir, glaube ich, alle überzeugt. Zunächst einmal ist eine Europawahl stets ein Strafgericht für die etablierten Parteien gewesen. Das wird diesmal nicht anders sein, ganz im Gegenteil, die Euro-Krise, die Grenzkriminalität, die Lohndrückerkolonnen und gerade auch die Armuts- und Kriminalitätszuwanderung aus Südosteuropa (Stichwort: „Roma“) haben die Volksseele derart hochkochen lassen, daß sich dies in Prozenten, nicht in Zehnteln, niederschlagen wird. Selbstverständlich werden sich in Deutschland derzeit noch keine Ergebnisse von 30 Prozent  erzielen lassen, aber drei bis vier Prozent lassen sich für die NPD durchaus realisieren, selbst wenn eine weitere systemkonforme Neugründung wie die AfD ebenfalls einige Prozente abgreifen sollte.