Brandanschlag auf Geschäftsstelle des NPD-Kreisverbandes Sächsische Schweiz

17. Dezember 2013 at 0:09

Nachdem vor wenigen Wochen ein Farbbeutelanschlag auf das Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Dr. Johannes Müller und die Kreisgeschäftsstelle der NPD in der Hauptstraße 26 in Pirna-Copitz verübt wurde, eskaliert jetzt die Gewaltspirale gegen das nationale Zentrum. In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember verübten bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf das erst vor wenigen Wochen seiner Bestimmung übergebene und von Grund auf sanierte Gebäude. Glücklicherweise handelte es sich auch hierbei um einen nicht gerade professionell ausgeführten Angriff auf das Gebäude, denn der auf einem Fenstersims abgestellte Brandsatz, der eine Kunststoffvorrichtung zum Schutz der Fensterscheiben entzünden sollte, fiel nach kurzer Zeit auf die Straße und verlosch dort. Man möchte sich gar nicht vorstellen, welche Folgen ein Brand des Gebäudes hätte haben können, da im direkt mit dem Objekt verbundenen Nachbarhaus zur Tatzeit mehrere Familien mit Kindern geschlafen haben.

„…sie werden mein Leben haben, aber nicht meine Ehre.“

5. Dezember 2013 at 20:45

Die DS sprach mit dem Freund und geistlichen Beistand Erich Priebkes, dem Priester der Bruderschaft Sankt Pius X. Pater Florian Abrahamovicz, über den Tod und die Umstände der gescheiterten Beisetzung des Verstorbenen

Frage: Pater Abrahamowicz, Erich Priebke hat nun sein Lebensziel erreicht. Wie haben Sie als Freund und priesterlicher Beistand Nachricht von seinem Tode erhalten?

Abrahamowicz: Auf einmal bekam ich einen ganzen Schwarm von SMSs: “E’ morto il capitano Priebke”. Und gleich fielen mir seine Worte ein: “… sie werden mein Leben haben, aber nicht meine Ehre”. Aufgrund des Medienrummels tat ich aber zunächst mal gar nichts.

Frage: Der 100. Geburtstag wurde noch einmal gefeiert? Welchen Eindruck machte Priebke dabei auf Sie? Hatte er wirklich an die Milde des „demokratischen Italiens“ geglaubt und vielleicht doch noch mit seiner Freilassung gerechnet?