zur Person

NPDS_0511958 wurde ich in Arnsberg in Westfalen, einem beschaulichen Beamtenstädtchen mit Sitz eines Regierungspräsidenten, geboren; nach Ableistung einer obligatorischen Ehrenrunde machte ich dort am altsprachlichen Gymnasium Laurentianum 1978 Abitur und leistete bis Mitte 1980 meinen Zivildienst im Marienhospital ab. Im Sommersemester 1980 nahm ich an der Ruhr-Universität in Bochum das Studium der Medizin auf, studierte aber nebenbei Sozialwissenschaften, Pädagogik, Germanistik und meinen eigentlichen Neigungsschwerpunkt Geschichte. Als mir 1982 am Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte eine studentische Hilfskraftstelle angeboten wurde, entsagte ich der ungeliebten Medizin und „beschloß, Historiker zu werden“. Im Sommersemester 1986 bestand ich die letzte Prüfung für das Lehramt in Geschichte, Germanistik und Pädagogik für Gymnasien, nahm aber wenige Tage später das Angebot der Stadt Herdecke an, dort als Archivar wissenschaftlich zu arbeiten. Von 1983-2004 habe ich als Reiseleiter etwa 100 Studienreisen und Kreuzfahrten geführt und dabei etwa 60 Länder kennengelernt. Neben den meisten europäischen Staaten habe ich fast fünfzigmal die UdSSR/Rußland besucht, war zehnmal in China und Australien, mehrmals in Neuseeland, in der Südsee, in den USA, in Afrika, in Japan, Taiwan, auf den Philippinen, in Thailand usw., also Reisen unternommen, die nicht nur meinen Horizont erweiterten, sondern auf denen ich auch meine Sprachkenntnisse vertiefen und erweitern konnte. 1987 wählte mich die Clausewitz-Gesellschaft e.V. für ein Promotionsstipendium aus; mit meinen Russischkenntnissen und meinen militärgeschichtlichen und -theoretischen Interessen erschien ich den Generalen und Admiralen prädestiniert für die Erforschung der Clausewitzschen Wirkungsgeschichte in Russland. Ich arbeitete tagsüber weiterhin als Stadtarchivar, ab 1989 dann als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Reinisch-Westfälischen Auslandsgesellschaft e.V. Zwischendurch verwandelte ich mich von einem Zivilisten zum Soldaten und nahm wenige Wochen vor der Wende 1989 an der Panzerkampftruppenschule 2 in Munsterlager unter ihrem damaligen Kommandeur Brigadegeneral Gerd Schultze-Rhonhof an einer Wehrübung für zivile Führungskräfte teil. Hier gewann ich als bester Schütze Gewehr den Schießpreis des Amtschefs des Heeres. 1992 wurde ich an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg über „Carl von Clausewitz in Rußland und der Sowjetunion 1836-1991“ mit „summa cum laude (mit Auszeichnung)“ zum Dr. phil. promoviert, zwei Jahre später wurde mir für diese Arbeit in der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg der Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften verliehen. 1996 habe ich gemeinsam mit einem Beamten des Auswärtigen Amtes eine sowjetische Biografie über Clausewitz übersetzt und herausgegeben. In der Zwischenzeit hatte ich bereits mehrere heimatsgeschichtliche Bücher über Herdecke veröffentlicht und 1990/91 mit Fördergeldern des Auswärtigen Amtes und der Deutschen Bank eine große, zweisprachige Ausstellung „Sie waren nicht nur Gegner. Deutsche und Russen in zwei Jahrhunderten“ erstellt, die in über 50 Städten Deutschlands und Rußlands gezeigt wurde, oftmals unter Mitwirkung politischer Prominenz auf Ministerebene; das Geleitwort für den Katalog stammte vom damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Nach einigen weiteren wissenschaftlichen Stellen im Kreis Recklinghausen und in einem Herner Museum bewarb ich mich 1996 um die ausgeschriebene Stelle des Lektors der Verlagsgruppe „Lesen & Schenken“ (ARNDT, Orion-Heimreiter, Pour le Mérite), wo ich zum ersten Mal vertieften Kontakt zu patriotischen Kräften hatte. Ich beendete dieses Zwischenspiel aus persönlichen Gründen nach etwas mehr als einem halben Jahr und habe dann insbesondere im Druffel-Verlag mehrere historische Bücher geschrieben bzw. übersetzt. Da man vom Bücherschreiben allein nicht leben kann, bewarb ich mich auf dem Höhepunkt des Medienrummels um die Entschädigung der Zwangsarbeiter um eine befristete Stelle als Historiker in Herne, wo dieser Geschichtsabschnitt ebenfalls eine breite Darstellung finden sollte. Ich korrespondierte mit weit über 100 russischen, ukrainischen und polnischen Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und freiwilligen Arbeitskräften, entdeckte die Listen der Lager und der Betriebe, Dutzende weiterer Akten und konnte so ein erheblich ausgewogeneres Bild der Verhältnisse entwerfen als manche andere Studie. Kurz vor der Vollendung dieser Arbeit wurde ich in einem Denunziations-Duett von „Antifa“ und „taz“ als „extrem rechter Historiker“ enttarnt, und aufgrund des medialen Kesseltreiben mußte ich bereits am nächsten Tag die Arbeit an dem 400-Seiten-Werk einstellen. In einem kurz zuvor erstellten Zeugnis hatte die Stadt Herne meine ihr zu 80 % vorliegende Arbeit als einfühlsam geschriebene, von umfangreichen Kenntnissen geprägte, bahnbrechende Studie bezeichnet, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus wirken werde, um der gleichen Arbeit am nächsten Tag zu bescheinigen, sie sei „wertlos“. Für den öffentlichen Dienst nicht mehr verwertbar, stürzte ich mich erneut in publizistische Arbeiten, übersetzte die Bücher des britischen Historikers Martin Allen, gab mit Dr. Rolf Kosiek den „Großen Wendig“ heraus, von dem dieser Tage der fünfte Band erscheint, machte gemeinsam mit Professor Dr. Michael Vogt neben anderen Filmen die „Geheimakte Heß“, die, von ntv mehrmals ausgestrahlt, zu einer kleinen Sensation wurde. Insgesamt habe ich bis heute etwa 30 Bücher geschrieben bzw. herausgegeben, davon acht aus dem Englischen, Russischen und Französischen übersetzt. Außerdem habe ich weit über 500 Vorträge gehalten, bis zu meinem Rauswurf aus dem öffentlichen Dienst vor allen Dingen in Seminaren, Volkshochschulen oder bei wissenschaftlichen Institutionen, auch in England, Rußland und anderen Ländern, danach in patriotischen Kreisen, bei der GfP, deren Vorstand ich von 2004-2006 angehörte, und natürlich bei der NPD – endlich konnte ich damit das „Verbrechen“ nachholen, weshalb ich Jahre zuvor gebrandmarkt worden war. Im Herbst 2006 fragte mich dann die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, ob ich mir vorstellen könnte, als Parlamentarischer Berater von der zur Geschichte geronnenen Politik in die aktuelle Tagespolitik hinüberzuwechseln. Ich hatte im Jahr zuvor einmal auf einem Freiheitlichen Kongress der NPD einen Vortrag gehalten, kannte inzwischen auch eine Reihe von Mitgliedern, hatte aber weder eine genaue Vorstellung von der NPD noch von parlamentarischer Arbeit. Schon die Ankunft zum Vorstellungsgespräch in Dresden war überwältigend. Nicht nur die Geschichtsträchtigkeit und die Schönheit der Metropole Dresden, sondern auch die Tatsache, daß es noch eine Landeshauptstadt mit damals 98 % deutscher Einwohner gab. Die Kompetenz der Abgeordneten und Mitarbeiter, der Witz und der Kampfgeist dieser auf einem Flur eingeschworenen Gemeinschaft hatte mich sofort davon überzeugt, daß ich hier am richtigen Ort war. Es war gleichermaßen beruhigend wie begeisternd, nicht mehr vereinzelte Gleichgesinnte aufsuchen zu müssen, sondern von Dutzenden, auf Sachsen bezogen von 1000 vernünftigen und auf Bundesebene von mehreren Tausend Gleichgesinnten umgeben zu sein und mit diesen gemeinsam das „Problem Deutschland“  angehen zu können. Ich habe seitdem 2008 als Landratskandidat für den Landkreis Sächsische Schweiz kandidiert, wo ich mit 7,8 % das drittstärkste Ergebnis erzielte und  mehr Stimmen erhielt als die SPD, die Grünen und die FDP, 2009 als sächsischer Spitzenkandidat der NPD zur Bundestagswahl mit dem besten Ergebnis in ganz Deutschland, im März 2012 gegen Joachim Gauck als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (mit 3 Stimmen einen „guten 3. Platz“), aber es gibt immer noch Ämter, die mich reizen könnten…