Ich sah den Mördern in die Augen!

8. November 2013 at 21:07

melaouhiDie letzten Jahre und der Tod von Rudolf Heß

Abdallah Melaouhi bricht 20 Jahre nach der Ermordung von Rudolf Heß sein Schweigen und berichtet zum ersten Mal ausführlich in einem Buch über seine fünf Jahre mit dem letzten Gefangenen von Spandau. Er verdeutlicht nicht nur den erbarmungslosen und schickanösen Alltag des „einsamsten Gefangenen der Welt“, sondern berichtet auch über zahlreiche, bislang unbekannte Ereignisse, die uns den Menschen Heß nahebringen. An Hand hier zum ersten Mal veröffentlichter, aus dem Gefängnis herausgeschmuggelter 30 Seiten handschriftlicher Gesuche, Briefe, Berichte und Enthüllungen wird deutlich, daß der Greis keineswegs lebensmüde war, sondern trotz aller Hindernisse unablässig um seine Freiheit kämpfte und hoffte, seine letzten Monate im Kreise der Familie und der Enkel verbringen zu können.
Am 17.8.1987 vereitelten seine Mörder die von Gorbatschow bekanntgegebene Freilassung. Sie konnten allerdings nicht damit rechnen, daß es Heß´ Pfleger gelingen würde, sich Zutritt zum Tatort zu verschaffen und die Mörder über der Leiche anzutreffen…

Ca. 224 S., gebunden, 16 S. Fotos, davon 8 in Farbe,über 30 Seiten unveröffentlichter Handschreiben von Heß

(u. a. an die “FAZ” und “Die Welt”) in Faksimile, Preis: 19,95 EUR

Abdallah Melaouhi